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Mittwoch, 28. Juli 2010

Letztes Foto

Das war es. Das letzte Foto dieser Reise in Japan.
Zu sehen-ein Teil der beweglichen Installation von Susumu Shingo auf dem Kansai Airport in Osaka.


Sonntag, 25. Juli 2010

Nudeln machen glücklich

das gilt auch und besonders in meinem Fall für Udon.

Mein aller, allerliebster Ort in Japan ist das von mir eigens entdeckte Restaurant direkt am Hotspot Namba, in der Nähe der berühmten Dotombori Brücke. Und: auch hier keine Touristen.
Dafuer aber umso mehr Japaner. Was kein Wunder ist, denn auch von Kaori wurde mir bestätigt, dass Udon  hier besonders lecker ist. Wie werde ich meine geliebten Udon Nudeln vermissen in Berlin.

Jedenfalls habe ich sie gestern Abend noch einmal gemeinsam mit Kaori in vollen Zügen genossen.
Immer wieder, wenn ich Udon esse, erinnere ich mich an den für mich besonderen Film "Udon", welchen ich vor 4 Jahren in einem Kino in Kyoto sah. Eigentlich dreht sich der gesamte Film nur um den Zauber, den man erleben kann, wenn man mit tiefer Hingabe besagte Nudeln mit viel "susuru" einsaugt.


Gestern unter Wasser- heute in der Luft

Einen würdigen letzten vollen Tag habe ich gestern im Kaiyukan Osaka mit der extra aus Okayama angereisten Kaori verlebt.
Nach Verwirrungen zwischen Chikatesu und Subway haben wir uns erfolgreich unter dem HepFive Gebäude vor dem "Subway" gefunden. Und sind zu unser beiden Begeisterung in Richtung Meeresaquarium aufgebrochen.
Okay. Ich muss zugeben, da wissen die Japaner, wie sie für Unterhaltung und Faszination sorgen können.
Groß ist das Aquarium und sehr, sehr gut darauf ausgerichtet, dass man wirklich etwas zu sehen bekommt.
Selbst dem mit sommerlichen Temperaturen aufwartendem Tag konnte man so in eine unwirkliche Welt mit kühlen 21 Grad und in blau getauchtem Dämmerlicht entfliehen.

Ich hörte viel japanisches "ahhh und uohhh!" und auch mir ist so mancher Laut, der von Begeisterung zeugt entfleucht.

Und auch das ist eine original japanische Erfahrung, da man hier interessanterweise keinerlei ausländische Touristen bemerken konnte.
Denn Aquarien, Tierparks und sonstige Museen, die den Besucher beeindrucken sollen gibt es hier Zuhauf.
















Dienstag, 13. Juli 2010

Stadtbahn versus Super Kitsch in Bahnhofsnaehe


Das hat man also davon, wenn man in Japan ein Hotelzimmer in Bahnhofsnaehe bucht. Mal so mal so-auf jeden Fall Stadt pur.
Nach meiner Erfahrung mit laermenden Chinesen und alle zwei Minuten irgendwo klopfenden Personen an Nachbarzimmern mit Begleiterscheinungen, die mich lieber nicht naeher nachforschen lassen wollten und den drei gut zu uebersehenden Strassen im Blick, dachte ich bereits, auje-in Yokohama dann auch ein Hotel in Bahnhofsnaehe... Aber nein, das Riesenhotel dort war eher ein Hort der Ordnung und Ruhe, wenn man einmal von meinem Zimmernachbarn absieht, der es schaffte den Grossteil der Nacht Waende zu "saegen".

Ein an sich romantisches Plaetzchen wird man hier allerdings kaum finden. So bin ich froh, dass ich diese Stationen erlebt habe aber den Rest meiner Aufenthalte anderswo verbringen werde.



Blick aus dem 7.Stock des Chisun Hotels in der Naehe des Shin Osaka Eki



Und dies nun die heimelige Aussicht aus dem 19.Stock des Shin Yokohama Prince Hotel.


Um das Ganze nun noch erfolgreich zu maximieren, der Blick auf die erleuchtete Stadt bei Nacht. Ich muss zugeben, wenn mich auch der nicht abreissende Strom des Verkehrs und der Laerm desselben schockierte, so war ich doch fasziniert. Schliesslich habe ich noch nie die Moeglichkeit gehabt den gesamten Abend wie gebannt aus dieser Hoehe auf eine Grossstadt blicken zu koennen.





Dienstag, 6. Juli 2010

Chaos und Schweissausbrueche in Osaka

Erster Schweissausbruch-wie hat das noch einmal mit den Fahrkartenautomaten funktioniert?
Nach einigen Gruebeln und vollkommen sinnlosem Tastengedruecke habe ich mich gluecklicherweise entschieden, den Kontakt zu suchen und zwei Frauen neben mir um Rat gefragt.
Achja-Strecke aussuchen, Preis merken, Geld einstecken, Betrag waehlen und schon hat man das Ticket. So einfach war das also.

Achja, der guenstige Zug haelt so ziemlich jede Minute und Osaka erscheint gleich noch groesser. Auch glaubte ich kaum mehr meinen Umsteigebahnhof Tennouji zu erreichen.

Achja. Mist. Japanische Bahnstationen haben gefuehlt mindestens 100 Ausgaenge. Puh. Deswegen also fuehren japanische Frauen immer diese kleinen Handtuecher mit sich.
Natuerlich habe ich einen der falschen 99 erwischt, um die richtige Richtung zu meinem Hotel zu nehmen.

Achja. In Japan kann man selten so etwas wie Strassennamen entdecken. Schwitz. Wie nur, weiss ich jetzt in welche Richtung ich laufen soll? Panikanfall.
Okay. Fragen. Wieder eine Frau. Scheinbar die richtige Idee. Ein wenig spaeter wollte mir unbedingt ein Mann weiterhelfen, leider hatte er scheinbar noch nicht einmal eine Vorstellung, wo auf der Karte wir uns befanden und seine Frau versuchte ihn abzuhalten noch mehr Bloedsinn zu erzahlen.

Nach einer weiteren Lagebesprechung mit den Besitzern eines kleinen Ramen Geschaeftes habe ich es dann tatsaechlich hinbekommen zu Fuss mein erstes Hotel, das Yamatoya Inn zu errreichen.
Wie ich sogleich bemerken konnte: eine exellente Wahl!!!
Ich wurde ohne ein Wort gesagt zu haben sofort erkannt und herzlich begruesst.
Einen weiteren Schweissausbruch verursachte mir der Umstand, dass meine Kreditkarte beim Versuch die Hotelrechnung zu zahlen nicht funktionierte.
(Immerhin habe ich heute bereits mit meiner MasterCard Geld bei der hissigen Postbank abheben koennen. Sonst haette ich ein kaum zu bewaeltigendes Problem gehabt.)

Zurueck zu meiner Ankunft im Hotel.
Naechste Aufgabe fuer mich, aus einem kleinen Koerbchen ein Willkommensgeschenk waehlen. Ich habe mich dank des Klimas fuer einen kleinen Faecher in rosa mit Haeschen drauf entschieden. Eine Ueberraschung sondersgleichen-wenn man mich kennt.

Dann die Begleitung zum Zimmer, durch eine nette junge(!) Frau in meinem Alter, welche mit einem wunderschoenen Yukata bekleidet war.
Das Zimmer im 9.Stock erreichten wir mit dem Fahrstuhl, den ein aelterer, ein wenig verschrobener Herr fuer uns bediente.
Er nutzte dann bei der Zimmerbesichtigung auch gleich die Chance fuer einen Smalltalk. Wie ich bemerken durfte, war er ein grosser Fan der deutschen Autobahn und eines Fahrzeuges namens BMW. Sein riesiger Traum natuerlich- mit diesem Wagen einmal ueber die Autobahn! (noch nie hoerte ich das Wort in so kurzer Abfolge) zu duessen, was er mir auch gleich eindrucksvoll vorfuehrte.

Das Zimmer im japanischen Stil, schlicht und schoen. Das Bad auch japanisch. Klein aber alles was man braucht.


Vor einem kleinen Abendspaziergang ueberreichte ich am Empfang meine erste Schokoladenbox aus Deutschland. Was dazu fuehrte, dass die nette Dame im Yukata nach meiner Rueckkehr noch einmal an meine Tuer klopfte, um sich zu bedanken und mir einen Becher bestes Matcha Eis vorbei zu bringen.
Lecker!!!- Oishii!!!